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Hajdú–Bihar

Willkommen in Hajdú–Bihar, dem echten Wilden Westen Ungarns. Die Hortobágy ist eine weite Steppe, wo die Erde den Himmel trifft. Man kann das Flimmern am Horizont tanzen sehen. Es ist eine Landschaft wie keine andere in Europa. Riesige Herden von blaugehörnten Rindern streifen über die offenen Felder. Die langen Schwengelpumpen stehen wie hohe Skelette gegen das flache Land.

Debrecen ist das Zentrum des Ostens. Seine große gelbe Kirche steht als Symbol für Zähigkeit. Die Stadt hat ein großes Herz und einen lebendigen Puls. Überall findet man großartigen Kaffee und Geschichte. Studenten und Einheimische füllen die Straßen mit heller, moderner Energie. Der Stadtpark bietet eine grüne Oase mit moderner Kunst und versteckten Brunnen.

Besuchen Sie die Neunlochbrücke bei Sonnenuntergang. Vielleicht sehen Sie das graue Rindvieh mit ihren massiven Hörnern. Die Hirten tragen hier noch ihre blauen geplissierten Mäntel. Es ist ein Ort tiefer Wurzeln und großer Träume. Die Sterne in der Nacht sind hier heller als irgendwo sonst auf der Ebene. Man hört die Geräusche der Wildnis, während die Welt dunkel wird.

Hajdú–Bihar highlights

  • Hortobágy Neunbogige Brücke Fahren Sie über die längste Steinbrücke des Landes, die einen ruhigen Fluss inmitten der leeren Steppe überspannt. Sie ist das Symbol der Region und das Tor zu den wilden Ebenen.
  • Puszta-Safari-Fahrt Sitzen Sie in einem Wagen, um riesige graue Rinder und schraubenförmig behornte Schafe zu sehen, die über die weiten offenen Grasflächen ziehen. Man kann die Reiter in blauen Anzügen beobachten, die atemberaubende Tricks auf ihren schnellen Pferden vorführen.
  • Hajdúszoboszló Thermalbad Tauchen Sie ein in das weltberühmte dunkelbraune Wasser, das aus einem sehr tiefen Brunnen unter der Erde aufsteigt. Der Park ist riesig und hat viele Becken für einen ganzen Tag Entspannung.
  • Debrecen Großer Wald Gehen Sie durch einen Park mit uralten Eichen, der seit Hunderten von Jahren Erholungsstätte der Stadt ist. Man sieht ein modernes Stadion und einen Wasserturm, der nachts leuchtet.
  • Nagykereki Schloss Besuchen Sie eine kleine Ziegelburg an der Grenze, die einst der Wohnsitz eines großen Fürsten war. Die Mauern sind dick und die Räume zeigen, wie die Herren des Ostens einst lebten.
  • Hortobágy Windmühle Sehen Sie einen hohen hölzernen Riesen, der einsam auf dem flachen Land steht, um die starken Winde der Steppe einzufangen. Es ist ein Museum darüber, wie die Einheimischen früher Getreide zu Mehl verarbeiteten.
  • See Látókép Halten Sie an einem ruhigen blauen See umgeben von grünen Feldern für ein Picknick oder etwas ruhiges Angeln. Die Luft ist frisch und der Horizont weit und offen in alle Richtungen.
  • Hajdúböszörmény Kronen Erkunden Sie eine Stadt, die im Kreis gebaut wurde, wo die Straßen wie Speichen eines riesigen Rades aussehen. Sie war das Zuhause der freien Soldaten, die einst die nördliche Grenze bewachten.
  • Derecske Apfelplantagen Fahren Sie durch Meilen von Obstbäumen, die die Landschaft im Frühling weiß und im Herbst rot färben. Man kann den frischesten Saft direkt vom Bauernhof kaufen.
  • Nádudvar Schwarze Keramik Besuchen Sie die Werkstätten, wo Künstler ihre Tonware räuchern, um ihr eine tiefschwarze glänzende Farbe zu verleihen. Es ist ein einzigartiges Handwerk, das über viele Jahrhunderte weitergegeben wurde.

Die lokalen Vier

Geschichte von Hajdú–Bihar

Hajdú–Bihar ist das Land der Soldatenbauern, ein Ort, wo Freiheit mit Blut und Stahl erkauft wurde. Anfang der 1600er Jahre vergab ein Fürst Land und Adelsstand an zehntausend wilde Söldner, bekannt als Hajdús, um die leeren Ebenen zu besiedeln. Sie bauten Rundstädte mit breiten äußeren Straßen, um ihr Vieh bei Überfällen sicher in die Mitte zu treiben. Dieser unabhängige Geist ist das Herz jeder Hortobágy-Puszta-Reise.

Die Landschaft wird von der Puszta beherrscht, einem weiten Meer aus Gras, das seit der Völkerwanderung nahezu unverändert geblieben ist. Hier perfektionierten die Reiter einen Lebensstil, der auf einer tiefen Verbindung zu ihren Tieren basierte und die brutale Sommerhitze und Winterwinde überdauerte. Die ikonische Neunbogige Brücke, aus massivem Stein auf einer baumlosen Ebene erbaut, wurde zum Tor zwischen der zivilisierten Welt und dieser wilden nomadischen Grenze. Es ist ein Land der Trugbilder und massiver offener Horizonte.

Die 1920er Jahre erlebten eine wörtliche Explosion des Wandels, als Ingenieure bei der Ölsuche auf einen gewaltigen Geysir mit heißem braunem Mineralwasser stießen. Dieses flüssige Gold machte die Region zur Thermal-Hauptstadt der Ebenen und schuf riesige dampfende Seen inmitten des Grases. Heute kann man morgens einen Reiter über den Horizont galoppieren sehen und nachmittags in prähistorischen Mineralwässern baden. Die Geschichte hier ist die Geschichte einer wilden Erde, gezähmt von tapferen Männern und heißem Wasser.