
Europa trifft hier in Ungarn auf Győr–Moson–Sopron. Die Straßen führen von den Alpen hinunter auf die Ebenen. Sie passieren Barockstädte mit Kopfsteinpflasterstraßen. Es ist eine Region der Eleganz und Geschichte. Der Einfluss vieler Kulturen ist in der prächtigen Architektur sichtbar. Sie spüren den Puls der Grenze, wenn Sie zwischen Alt und Neu wechseln.
Die Stadt Győr liegt dort, wo drei Flüsse zusammenfließen. Ihre Plätze sind voller Leben und Springbrunnen. Weiter westlich erhebt sich Sopron mit seinem alten Feuerwachturm. Die Stadt ist berühmt für ihre Treue und ihre tiefroten Weine. Sie können durch enge Gassen wandern, die seit Jahrhunderten unverändert sind. Die umliegenden Kiefernwälder bieten einen frischen Duft, der Ihr Auto erfüllt.
Erkunden Sie die Feuchtgebiete von Szigetköz per Boot oder Fahrrad. Die Donau zerfällt hier in tausend kleine Inseln. Es ist ein Labyrinth aus grünem Wasser und singenden Vögeln. Dies ist der perfekte Start für eine Reise ins Landesinnere. Die frische Brise aus den Bergen begleitet Sie bis weit nach Osten. Sie finden winzige Kieselstrände, wo das Wasser klar und kalt ist.
Győr–Moson–Sopron highlights
- Pannonhalma Abtei Besuchen Sie ein massives tausend Jahre altes Kloster, das auf einem hohen Hügel über den nördlichen Ebenen thront. Die Bibliothek ist voller alter Bücher und die Mönche stellen noch immer ihren eigenen Wein und Kräuter her.
- Fertő-See Schilf Erkunden Sie einen riesigen flachen See, der mit dem Nachbarland geteilt wird und ein Paradies für seltene Vögel und Pflanzen ist. Sie können mit dem Boot durch das dichte Schilf fahren, um die geheimen Wasserwege zu sehen.
- Esterházy-Palast Besichtigen Sie einen prächtigen Palast, bekannt als das ungarische Versailles, mit Hunderten von Räumen und einem Rosengarten. Es war die Residenz eines Fürsten und der Ort, an dem der Komponist Haydn arbeitete.
- Sopron Feuerwachturm Klettern Sie einen hohen Steinturm hinauf, um über die roten Dächer einer mittelalterlichen Stadt bis zu den grünen Alpen Gipfeln zu blicken. Der Turm hat die Stadt seit Jahrhunderten vor Feuer und Krieg bewahrt.
- Szigetköz-Inseln Fahren Sie durch eine Welt aus tausend kleinen Inseln, die von den Armen des gewaltigen Donauflusses geformt wurden. Es ist ein Paradies für Fischer und Menschen, die gerne durch ruhiges Wasser paddeln.
- Nagycenk Gutshof Besuchen Sie das Haus des Mannes, der die erste Brücke in der Hauptstadt baute und die Dampflok nach Ungarn brachte. Der Park hat eine lange Lindenallee, die im Frühling süß duftet.
- Lébény Romanische Kirche Besuchen Sie eine dicke Steinkirche mit zwei Türmen, die vor achthundert Jahren gebaut wurde und nie einstürzte. Das Innere ist kalt und still mit sehr hohen Steinbögen.
- Hanság-Sümpfe Gehen Sie auf Holzstegen über ein wildes Land aus Wasser und Gras, wo seltene Hirsche und Vögel friedlich leben. Es ist eine ruhige Ecke im Norden, die sich weit von der modernen Welt entfernt anfühlt.
- Győr Altstadt Parken Sie Ihr Auto und schlendern Sie durch Straßen mit bunten Barockhäusern und versteckten Plätzen am Fluss. Die Stadt ist voller Statuen und alter Schilder aus der Zeit der Händler.
- Pannonhalma Lavendel Halten Sie im Sommer in den Klostergärten an, um Hügel bedeckt mit leuchtend violetten Blumen zu sehen, die wie im Himmel duften. Sie können Öl und Seife aus den Blüten kaufen.
Die lokalen Vier
Geschichte von Győr–Moson–Sopron
Győr–Moson–Sopron ist das Treffen der Wasser, wo drei große Flüsse und drei verschiedene Nationen seit Jahrhunderten zusammenlaufen. Im 10. Jahrhundert bauten die ersten Könige hier eine massive Festung mit römischen Steinen, um das Westtor des Landes zu bewachen. Dieser strategische Punkt ist das Highlight der Nordwest-Ungarn-Grenzroute, wo jede Brücke und jedes Tor als Schild gegen die marschierenden Armeen des Westens diente.
Das 18. Jahrhundert verwandelte die Region in einen Fürstengarten. Die mächtige Esterházy-Familie baute einen Palast von solcher Größe und Schönheit, dass er das Ungarische Versailles genannt wurde. Sie bauten nicht nur ein Haus; sie schufen eine Welt der Musik und Kunst und beherbergten den Komponist Haydn jahrzehntelang. Der Park war gefüllt mit exotischen Orangenbäumen und Rosengärten und machte die fruchtbaren nördlichen Ebenen zu einer Bühne für die höchste europäische Kultur.
Die Landschaft beherbergt auch einen riesigen beweglichen See, der mit dem Nachbarland geteilt wird. Dieses flache salzige Wasser ist seit der Eiszeit ein Zufluchtsort für seltene Vögel und Schilfschneider. Die Regionalgeschichte findet sich im Kontrast zwischen den hohen SteinTürmen der Pannonhalma Abtei. Es ist eine tausend Jahre alte Bibliothek des Glaubens und dem modernen industriellen Summen der Flusshäfen.
