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Baranya

Die Hügel von Baranya fühlen sich wie Italien an. Reben bedecken die Hänge von Villány. Die Sonne bleibt hier länger. Man riecht die reifenden Trauben in der Brise. Es ist ein Paradies für Fans kräftiger Rotweine. Die weißen Kalksteine saugen die Wärme den ganzen Tag auf. Lange Reihen von Reben erzeugen ein grünes Muster, das den Kurven des Landes folgt.

Parken Sie in Pécs und spazieren Sie durch die Geschichte. Sie finden alte Gräber und türkische Kuppeln auf demselben Platz. Die Zsolnay-Fliesen glitzern mit grünem Ölschein. Jede Straßenecke hat eine Geschichte aus einer anderen Ära. Mediterrane Stimmung fließt durch die Cafés und die überfüllten Mandelbaum. Man spürt die Wärme der Steine unter den Füßen, während man die versteckten Höfe erkundet.

Fahren Sie tiefer in die Mecsek-Wälder, um versteckte Wasserfälle zu finden. Kleine Dörfer verstecken sich in den grünen Tälern. Halten Sie in einem lokalen Keller für eine Verkostung. Das Leben bewegt sich hier in einem besseren Tempo. Es ist ein Land, in dem die Kultur so reich ist wie der Boden. Die gewundenen Bergstraßen bieten eine kühle Flucht vor der Sommerhitze.

Baranya highlights

  • Villány Weinstraße Fahren Sie durch sonnige südliche Hügel, wo Reihen von Trauben die berühmtesten Rotweine des Landes produzieren. Die Straße ist gesäumt von Steinkellern und kleinen Tavernen, die Reisende herzlich willkommen heißen.
  • Burg Siklós Besichtigen Sie eine dicke Steinburg auf einem Hügel, die seit über siebenhundert Jahren ununterbrochen bewohnt ist. Man kann auf den hohen Wehrgängen laufen und die grünen Täler bis zur südlichen Grenze sehen.
  • Wallfahrtsstätte Máriagyűd Besuchen Sie die weißen ZwillingsTürme einer heiligen Kirche auf einem Hügel, die seit Jahrhunderten Pilger anzieht. Die ruhigen Gärten und der Blick auf die Ebenen machen es zu einem sehr friedlichen Halt auf Ihrer Reise.
  • Orfű Seeschleife Folgen Sie einer gewundenen Straße um drei versteckte blaue Seen tief in den grünen Falten der Mecsek-Berge. Es ist ein beliebter Ort für lokale Segler und Menschen auf der Suche nach einem kühlen Waldspaziergang.
  • Zsolnay Viertel Erkunden Sie den Standort der weltberühmten Porzellanmanufaktur, wo jedes Dach und jede Statue mit farbenfroher grüner und goldener Glasur glänzt. Der Park ist voller Kunst und versteckter Ecken, die den Reichtum der alten Meister zeigen.
  • Abaliget Stalaktitengrotte Gehen Sie durch eine kühle Unterwelt aus SteinNadeln und stillen Teichen in einem Berg versteckt. Die Luft ist frisch und gesund, und ein kleiner See vor der Grotte ist perfekt für eine Bootsfahrt.
  • Schlachtfeld Mohács Stellen Sie sich auf das Feld, wo eine riesige Schlacht vor fünfhundert Jahren das Schicksal der Nation veränderte. Riesige Holzschnitzereien von Rittern und Königen erheben sich aus dem Gras, um den letzten Stand der königlichen Armee zu markieren.
  • Abtei Pécsvárad Sehen Sie die massiven Steinmauern eines Klosters, das vor tausend Jahren erbaut wurde, um den Bergpass zu bewachen. Im Inneren befindet sich ein kleines Museum und ein ruhiger Garten, wo die Mönche früher Kräuter zogen.
  • Szársomlyó Skulpturenpark Wandern Sie zu einer Freiluftgalerie auf einem grauen Kalksteinhügel, wo riesige Steinstatuen gegen den Wind stehen. Der Blick von oben zeigt die weiten Weinberge und die nebligen Hügel des Südens.
  • Harkány Thermalwasser Baden Sie in den einzigartigen Schwefelbecken, die seit der Römerzeit für ihre heilenden Kräfte berühmt sind. Das warme Wasser riecht nach Erde, und der Park ist voller alter Bäume.

Die lokalen Vier

Geschichte von Baranya

Baranya ist eine mediterrane Tasche des Nordens, wo die Sonne den Stein seit Ewigkeiten erwärmt hat. Im 4. Jahrhundert wurde die römische Stadt Sopianae zu einem Haupzentrum für frühchristliche Kunst. Sie bauten einzigartige unterirdische Grabkammern mit Wandmalereien des Baums des Lebens, die heute noch farbig leuchten. Diese alte heilige Schicht verleiht der Pittoresken Route Südungarns das Gefühl, durch die allererste Morgenröte des europäischen Glaubens zu wandeln.

Die Landschaft veränderte sich für immer im 16. Jahrhundert, als die Region zur Grenze des Osmanischen Reiches wurde. Hundertfünfzig Jahre lang erfüllten Gebetsrufe und der Duft exotischer Gewürze die Luft, während Moscheen und türkische Bäder unter den Reben emporwuchsen. Diese Periode hinterließ einen tiefen Abdruck in der Architektur und der Seele des Landes, indem sie östliches Geheimnis mit dem soliden Stein der lokalen Mecsek-Berge verband.

Bis ins 18. Jahrhundert wurden die Hügel von Handwerkern aus dem Schwarzwald wieder besiedelt, die die Geheimnisse des Meistertöpferei und des tiefroten Weins mitbrachten. Sie schnitzten riesige Kellerverbünde in weichen Ton und Kalkstein und schufen Weinkathedrale, die in der sengenden südlichen Sonne kühl bleiben. Heute ist die Region ein Gobelin aus rot gedeckten Dörfern und blühenden Mandelbaum. Es ist eine Grafschaft des Lichts, in der römischer Stein und deutsche Reben eine Geschichte vom ewigen Sommer erzählen.